Projekte

Theater der Welt 2005

Hintergrund:
Theater der Welt 2005, das größte internationale Theaterfestival Deutschlands, wurde vom Staatstheater Stuttgart, unter der damaligen Intendanz, Herrn Friedrich Schirmer, ausgerichtet. Die künstlerische und programmatische Leiterin war Marie Zimmermann. Johannes Zeller war als freier Berater der Intendanz zugeordnet und kümmerte sich um Sponsoring-Konzepte, die Eröffnungsveranstaltung, die Konzeption des Festivalzentrums, sowie die die Organisation des Projekts "Singing River".

"Heimweh nach der Zukunft" oder neusprachlich "Nostalgia for the Future": Das Nebeneinander unterschiedlicher Lebensformen und Zivilisationen in der globalisierten Weltgesellschaft, die Koexistenz von ausdifferenzierten, hypermodernen und traditionellen Gesellschaften, die Instabilität im Verhältnis von zukunftsorientierten Existenzmodellen ist die Signatur einer Zeit, in der sich täglich Millionen Menschen rund um den Globus auf der Suche nach einer besseren Zukunft auf die Reise begeben. "Mit den Menschen wandern die Kulturen" - so die einleitenden Worte der künstlerischen Leitung.

Umsetzung:
Um eine professionelle Umsetzung zu gewährleisten war es notwendig, adäquate Partner mit einzubeziehen. Es galt Kompetenzen zu bündeln und finanzielle Mittel zu akquirieren. Unterschiedliche Leistungspakete wurden zu diesem Zweck von Zeller ausgearbeitet und potentiellen Partnern vorgestellt.

Die Eröffnungsreden mit politischer und künstlerischer Prominenz, der Londoner Avantgarde Chor "The Shout" lockten ca. 5000 Besucher zu mitternächtlicher Stunde an den Eckensee. Aufgrund der unsicheren Wetterlage war eine doppelte Logistik erforderlich. Ob gutes oder schlechtes Wetter, beide Varianten Indoor oder Outdoor, wären dank des umsichtigen Konzeptes bis zu einer halben Stunde vor Beginn realisierbar gewesen.

Zellers Vorschlag das Festivalzentrum in den Räumen des Württembergischen Kunstvereins unterzubringen ermöglichte den interdisziplinären Schulterschluss zwischen darstellender und bildender Kunst. Die originäre Nachbarschaft zwischen den Institutionen Staatstheater und Kunstverein hat sich als eine gelungene Verknüpfung kultureller Netzwerke herausgestellt.

Bei dem organisatorisch höchst anspruchsvollen Projekt "Singing River" wirkten mehr als 500 Chor-Sängerinnen und -Sänger aus Baden-Württemberg mit. Zellers Aufgabe war es die Zuschauerseite mit mehr als 10.000 Besuchern zu strukturieren. Um die Sicherheit in der Industrielandschaft des Stuttgarter Hafens zu gewährleisten, wurde ein Sicherheitskonzept unter Einbeziehung von Feuerwehr, THW, Rotes Kreuz, DLRG und Polizei erstellt. Das geforderte Verkehrs- und Parkleitsystem wurde bereitgestellt. Weiter wurde der Aufbau der Zuschauertribüne, die gastronomische Versorgung und die Einbindung der Aktivitäten der Hafenanrainer (Riesenaquarium, Tag der offenen Tür, Fuhrparkausstellung, Kanumuseum, Hundestaffelvorführung) organisiert.

Resultat:
Rund 5000 Menschen besuchten die Eröffnungsveranstaltung und erlebten eine wundervolle Nacht. Die Darbietungen und vor allem das Setting - Mond und Hirsch, beleuchtete Bäume, in Blickweite das Schauspielhaus, die Oper und der Landtag - begeisterten die Anwesenden. Alles in allem war es ein gelungener und zudem noch äußerst stimmungsvoller Auftakt. Das Festivalzentrum war Treffpunkt für Künstler, Besucher und Publikum und wurde zum gastronomischen Epizentrum des gesellschaftlichen Lebens während des Festivals. Das einzigartige Projekt "Singing River", bei dem die Protagonisten an Kränen hängend, auf Dächern sitzend, auf Lastkränen langsam an den Zuschauern vorbei treibend sangen, konnte erfolgreich umgesetzt werden. "Singing River" war zweifellos einer der Höhepunkte des Festivals. Die Sponsoren sind mit dem Erfolg des Projekts, den Besucherzahlen und der Presseresonanz sehr zufrieden. Die Sponsoren-Veranstaltungen werden bei den Teilnehmern noch lange in positiver Erinnerung bleiben. Viele der vorwiegend lokalen Unternehmen sind stolz darauf, sich bei diesem kulturellen Großereignis engagiert zu haben.

- Mehr dazu finden Sie auf der Seite Presse

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